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Erste Herren | 05. Dezember 2019

Unser nächster Gegner - Die Mecklenburger Stiere Schwerin

Am kommenden Sonntag muss der TuS Vinnhorst in der Sport- und Kongresshalle in Schwerin antreten. Gegner an diesem 15. Spieltag der dritten Liga Nord/Ost sind die Mecklenburger Stiere.

Die Stiere sind nicht so in die Saison gestartet wie sie es sich vorgestellt haben. Vor der Saison wurde selbstbewusst die Meisterschaft und wenn möglich dann in der Relegation der Aufstieg in die zweite Liga als Ziel ausgerufen. Der Kader sei so gut wie nie und vom Trainerteam so zusammengestellt, dass alle Positionen mehrfach gleichwertig besetzt sind. Nach 14 Spieltagen sieht das Bild etwas anders aus. Die Stiere stehen mit 13:15 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Der Anschluss nach oben scheint in weite Ferne gerückt. Sechs Siegen stehen sieben Niederlagen und ein Unentschieden gegenüber. Zudem stellt die Mannschaft mit 403 Gegentoren die drittschwächste Abwehr der Liga.

Das sollte dem drittbesten Angriff der Liga, nämlich dem TuS eigentlich liegen, aber ausgerechnet jetzt haben die Verantwortlichen die Reißleine gezogen und sich vom bisherigen Trainer Mannhard Bech getrennt. Die Mannschaft, bis ein dauerhafter Ersatz gefunden wird, von einem Interims-Team, bestehend aus Dirk Schimmler (Sportlicher Leiter), Stephan Riediger (Teamchef), Betreuer Jörg Bär und Co-Trainer Robert Schneidewind betreut.

„Schwerin ist eine gute und erfahrene Mannschaft, individuell stark besetzt. Sie haben in der ersten Hälfte der Saison nicht das erreicht was sie wollten. Wir wollen eine konzentrierte Leistung bringen und hoffen auf einen Sieg. Wir müssen uns auf unsere Stärke konzentrieren, nach dem Trainerwechsel weiß man nicht was das für eine Wirkung für die Mannschaft hat,“ schätzt Trainer Nei Cruz-Portela die Situation ein. Sein Team hat gut und intensiv trainiert und an den eigenen Abläufen gefeilt. Sicherlich müssen sich die Rot-Blauen nicht verstecken und fahren als Drittplatzierter der Liga mit breiter Brust in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Dort wartet ein frenetisches Handballpublikum auf die Vinnhorster. Mit 1319 Zuschauern pro Heimspiel haben die Stiere, trotz des vermeintlichen Fehlstarts, den drittbesten Zuschauerschnitt der Liga. Dass sich die Mannschaft davon nicht beeindrucken lässt, hat sie in Rostock bewiesen, wo auch eine herausragende Stimmung herrscht. Zudem hofft man wieder auf einige Schlachtenbummler, die den Weg auf sich nehmen und sich Schwerin und das Spiel anschauen Und den TuS lautstark unterstützen.