© TuS Vinnhorst Handball

Erste Herren | 20. Oktober 2020

Hart umkämpfter Derbysieg

Es war das bis zum Schluss knappe Spiel, das Trainer Davor Dominikovic von vorneherein erwartet hat. In der letzten Minute entscheidet der TuS das Derby gegen Handball Hannover Burgwedel für sich. 31:29 (12:10) heißt es nach 60 hart umkämpften Minuten und Vinnhorst bleibt auch im dritten Saisonspiel verlustpunktfrei.

Die ersten Spielminuten gehörten den Gästen aus Burgwedel. Mit einer aggressiven Deckungsarbeit und dem siebten Feldspieler im Angriff machten sie den Rot-Blauen das Leben schwer und gingen früh mit 2:0 in Führung. Der TuS kam dann nach und nach ins Spiel. Vor allem der Ex-Burgwedeler Maurice Dräger fasste sich ein Herz und erzielte beim 7:5 für seine Farben bereits seinen fünften Treffer. Dieser Abstand hatte bis zum Ende des ersten Durchgangs bestand. Mit 12:10 für den TuS wurden die Seiten gewechselt.

Ein Blitzstart brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit die 14:10 Führung für Vinnhorst. Im Angriff war nun mehr Bewegung drin und mehr Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Besonders erwähnenswert waren die Leistungen von Fynn Wiebe, der für den zwischenzeitlich verletzten Spielmacher und Kapitän Florian Freitag in die Partie kam und seine ersten Tore für den TuS erzielte, sowie Tim Otto und Milan Mazic, die in der Schlussphase die Nerven behielten und die Gäste immer wieder auf Abstand hielten. In der Deckung jedoch bekam man die Gäste um ihren Spielertrainer Marius Kastening nicht richtig in den Griff. Der ließ weiter dauerhaft mit dem siebten Feldspieler agieren und führte selbst Regie bei den Angriffen seiner Mannschaft. Immer wieder kam es zu Durchbrüchen und immer wieder war die Abwehr etwas zu spät dran. 10 von 11 Siebenmeter verwandelte der Spielertrainer, erzielte insgesamt 14 Treffer und wurde dennoch am Ende zur tragischen Figur als er kurz vor Schluss nach einer unüberlegten Aktion die Rote Karte sah und Milan Mazic für den entscheidenden Siebenmeter an den Punkt schickte. Der verwandelte souverän zum 31:29 Endstand.

Für den TuS heißt es nun „Mundabwischen, weitermachen“, die 6:0 Punkte waren die erhoffte Ausbeute zum Saisonstart und nun folgen drei schwere Auswärtsspiele in Folge. Zunächst geht es am kommenden Wochenende zum damaligen Mitaufsteiger nach Aurich. Dann muss das Team von Trainer Davor Dominikovic nach Lemgo zu LIT 1912 II reisen. Schließlich geht es am Freitagabend zum Mitfavoriten TuS Spenge ehe zwei Tage später am Sonntag den 8.11. das nächste Heimspiel gegen die Ahlener SG stattfindet.