© TuS Vinnhorst Handball

Erste Herren | 11. November 2019

Am Ende reicht es leider nicht

Erneut gehen beim Schlusspfiff die Köpfe runter. Erneut sah es lange Zeit ganz anders aus. Der TuS hat sein Auswärtsspiel beim TSV Altenholz mit 27:26 (12:17) verloren. Dabei zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine gute Partie, verspielte aber erneut einen großen Vorsprung.

Nach dem Unentschieden im Kanalderby gegen den HSV Hannover starteten die Rot-Blauen hochmotiviert ins Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn aus dem Kieler Umland, überstand sogar eine Phase in doppelter Unterzahl relativ schadlos und setzte sich anschließend nach elf Minuten erstmals auf 6:9 ab. In der Folge gewann man immer mehr die Kontrolle über das Spiel und der überragende Tim Otto erzielte von der 22. Bis zur 25. Minute drei Treffer in Folge zum 15:9. Den Vorsprung gab Vinnhorst bis zur Pause nicht mehr aus der Hand. Mit 12:17 ging es in die Kabinen, einziger Wehrmutstropfen: Beide Innenblockspieler Jonas Borgmann und Florian Freitag hatten jeweils zweimal zwei Strafminuten erhalten, die zumindest teilweise diskutabel waren.

Aber auch Kai Lemke und Yannik Müßner hielten zunächst hinten dicht und bis zur 39. Minute hielt auch der Vorsprung. Dann kam Altenholz in Überzahl zu drei Toren am Stück und in der Folge wollten es die Vinnhorster erzwingen. Zu viele Einzelaktionen und noch ein drei-Tore-Lauf der Hausherren später stand es 20:20 (45. Minute). Und wieder war es Otto der die Antwort hatte und mit zwei weiteren seiner am Ende 11 Treffer seine Farben in Front hielt. Überhaupt legte der TuS in der SChlussphase immer wieder vor. Nur noch einmal lag Altenholz vorne, leider 35 Sekunden vor Schluss mit 27:26. David Sauß hatte aus dem Rückraum noch einen Wurf scheiterte aber am Keeper der Gastgeber. Das war es dann.

In der kommenden Woche gibt es dann wieder ein Heimderby. Der Tabellendritte aus Hildesheim gibt seine Visitenkarte in der Wendlandhalle ab und Vinnhorst hat die Chance mit einem Sieg den Kontakt zur erweiterten Spitzengruppe zu halten. Die Mannschaft wird sich akribisch auf den Gegner vorbereiten und an Mitteln und Wegen feilen, die nächsten Punkte einzufahren.