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Erste Herren | 18. Februar 2021

TuS-Spieler beim Online-Training mit der Auswahl

Am vergangenen Wochenende stellten sich Finn Backs und Hendrik Pollex der Auswahl der Handballregion Hannover, Weser, Leine. Die beiden zeigten den Kindern zunächst einige Übungen, um sich während der Pandemie fir zu halten und standen anschließend Rede und Antwort für die Fragen der Talente.

"Hat echt Spaß gemacht. Die Kinder haben auch echt gut mitgemacht." sagte Backs im Anschluss an die Einheit. Und Pollex ergänzt:"Wir haben jeweils ne Stunde trainiert und immer 15 min was vorgemacht. Die Kids haben super mitgemacht, die Resonanz war sehr gut." 

Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, sowas in Zukunft auch für die eigene Jugend zu machen antwortet Fin Backs: "Ja klar, kann ich mir durchaus vorstellen." Und es könnte auch bald soweit sein, denn der TuS arbeitet fieberhaft am Aufbau seiner eigenen Handball-Jugend. Nachdem der Partnerverein die gemeinsame Jugendarbeit der HSV Nordstars einseitig gekündigt hat wird allenthalben geplant und konzeptioniert. „Wir wollten diese Trennung eigentlich nicht“, sagt Florian Boldt, Sprecher der Handballabteilung, „aber in jedem Ende steckt auch immer ein Anfang und wir sehen das als große Chance, denn wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“

Eine zentrale Rolle in den Planungen spielt das neue Sportzentrum in Vinnhorst. Denn mit den beiden Sporthallen direkt nebeneinander ist der TuS anderen Vereinen was Trainingszeiten angeht zweifelsfrei überlegen. „Die Gegebenheiten, die wir hier haben sind natürlich überragend“, so Boldt, „vor allem wenn man bedenkt was es auch rund um die Hallen noch für Möglichkeiten gibt. Wir haben die drei Beachplätze und noch jede Menge freie Fläche, und damit haben wir noch einiges vor.“

Eine gute Jugendarbeit ist heutzutage unverzichtbar. Dass dabei wirklich Spieler für die Leistungsteams des Vereins erzeugt werden liegt für Boldt noch deutlich in der Zukunft. „Im Moment haben wir mit Yannik Müßner tatsächlich ein Eigengewächs im Kader der „Ersten“, und der ist auch Jugendtrainer bei uns. Bis das aber wieder soweit ist, müssen wir schauen. Erstmal wollen wir alle Jahrgänge bzw. Altersklassen mit ausreichend Kindern und guten Trainern besetzen. Dann wollen wir gute Grundlagenarbeit leisten und sowohl die Kinder, als auch die Trainer aus- und weiterbilden. Wenn dann das eine oder andere Talent dabei rauskommt werden wir uns sicher nicht dagegen wehren.

Auch personell sind erste Entscheidungen bereits gefallen. Neue Jugendkoordinatorin wird Cordula Poppe. Als Spielerin war sie lange bei Germania List aktiv und dann unter anderem sieben Jahre bei den Nordstars als Trainerin. Sie hat eine B-Lizenz und ist Referentin für die Trainerausbildung beim Handball Verband Niedersachsen. „Cordula war unsere absolute Wunschkandidatin für diese Position. Sie hat die sportliche Erfahrung, das Engagement und die nötige Gelassenheit. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit,“ freut sich Boldt auf die Zukunft: „Der ganze Verein ist gerade dabei den nächsten Schritt zu machen.“ Das neue Sportzentrum bildet dafür das Fundament.