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Erste Herren | 19. April 2021

Da war mehr drin

Der TuS ist mit einer Niederlage in die Aufstiegsrunde zur zweiten Handball Bundesliga gestartet. Lediglich 10 schwache Minuten der Vinnhorster reichten Topfavorit Eintracht Hagen die Partie zu drehen und beim 26:30 (12:13) beide Punkte aus dem neuen Vinnhorster Sportzentrum zu entführen.


Die Rot-Blauen kamen gut ins Spiel. Nach einer ersten Parade durch den starken Torhüter Mustafa Wendland zeigte Matheus Costa Dias mit dem 1:0, seinem ersten von sieben Treffern, dass mit ihm zu rechnen ist. Beim 2:4 gingen die Gäste einmal mit zwei Treffern in Führung, aber im Anschluss konnte sich kein Team weiter absetzen. Beide Teams verteidigten aggressiv und ließen wenig freie Würfe zu. Vinnhorst versuchte es viel über den Kreis, während Hagen das Tempospiel suchte, oder über die Außen abräumte. Bei wechselnder Führung ging es je mit einem Tor Abstand hin und her. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte der bärenstarke Hagener Rechtsaußen Damian Toromanovic mit seinem fünften von neuen Treffern auf den 12:13 Halbzeitstand.

Direkt nach der Pause hatte der TuS seine stärkste Phase. Erneut brachte Costa Dias seine Farben ins Rollen und bis zur 36. Minute holten die Hausherren eine 17:14 Führung heraus. Das Spiel schien zu Gunsten der Vinnhorster zu kippen. Leider konnten in dieser Phase einige hochkarätige Chancen nicht genutzt werden und so kamen die Gäste wieder ins Spiel. Der TuS produzierte in dieser Phase einige leichte Fehler, die Hagen zu einem 2:11 Lauf nutzte und so lag Vinnhorst in der 50. Minute mit 19:25 hinten. Zwar gelang es der Mannschaft noch einmal sich wieder bis auf drei Tore heranzukämpfen, aber es war nicht genug gegen einen abgezockten Gegner, der sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ und die Partie souverän nach Hause spielte. Beim 26:30 ertönte die Schlusssirene.

Das war sicher nicht der erwünschte Auftakt in die Runde, aber auch bei weitem kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Es sind noch 5 Spieltage zu absolvieren und die ersten Vier in der Tabelle erreichen die KO-Runde. Zudem ließ sich feststellen, dass die Mannschaft mit einem absoluten Topfavoriten mithalten konnte. Wenn es gelingt, die kurze Schwächephase im nächsten Spiel, am kommenden Sonntag in Hildesheim, abzustellen, dann ist dort sicher etwas drin für den TuS.

 

Foto: Florian Petrow