© TuS Vinnhorst Handball

Erste Herren | 26. Oktober 2020

1. Saisonniederlage in Aurich

Es wurde nochmal richtig eng zum Schluss, aber leider konnte der TuS nur noch für Ergebniskosmetik sorgen. Mit 25:23 (11:12) verliert Vinnhorst beim starken OHV Aurich und muss erstmals in dieser Spielzeit Punkte abgeben. Die Mannschaft konnte die frühe rote Karte für Milan Mazic, der als einziger etatmäßiger Kreisläufer mitgefahren war, nicht wirklich auffangen, und verlor in der zweiten Hälfte auch gegen einen bärenstarken Auricher Torhüter.

Der TuS, der ohne Mittelmann Florian Freitag und Rechtsaußen Nils Eichenberger antreten musste, brauchte einige Minuten um ins Spiel zu kommen. Erst in der fünften Minute war es Maurice Lungela, der den ersten Treffer für seine Farben zum Sielstand 2:1 erzielte. Von da an war das Spiel völlig offen. Vor allem die Abwehrreihen dominierten die Partie gemeinsam mit zwei gut aufgelegten Torhütern auf beiden Seiten. Beide Defensiven provozierten Ballgewinne, die jedoch nicht immer konsequent ausgespielt wurden. In der 14. Minute folgte die vermeintliche Schlüsselszene des Spiels, nach einer Abwehraktion sah Vinnhorsts Milan Mazic die rote Karte. Die Hinausstellung des einzigen etatmäßigen Kreisläufers stellte das vinnhorster Trainerteam vor eine große Herausforderung. Dennoch baute der TuS seine Führung zunächst noch auf 8:6 aus und hielt diese bis zur Pause beim 11:12.

 Anfang der zweiten Hälfte blieb es bei einem knappen Vinnhorster Vorsprung, ehe Aurich in der 40. Minute mit 17:16 in Führung ging und diese binnen kurzer Zeit auf 20:17 ausbaute. In dieser Zeit war Aurichs Keeper Edgars Kuksa der große Rückhalt seines Teams. Er parierte etliche freie Würfe und brachte sein Team, dass nun seinerseits seine Chancen nutzen konnte auf die Siegerstraße. In der 52. Minute zog das Heimteam sogar auf 25:19 davon. Dann stellte TuS-Trainer Dominikovic noch einmal die Abwehr um, nahm Aurichs Spielmacher aus dem Spiel und plötzlich kamen die Hausherren nicht mehr zurecht. Beim 25:22 war der TuS wieder dran, der bis dahin sichere Josip Crnic verwarf sogar noch einen Siebenmeter. Mehr als der Anschlusstreffer zum 25:23 war aber nicht mehr drin.

Schon Minuten nach Abpfiff begann Dominikovic mit dem Wiederaufbau seiner Truppe. Bei der Pressekonferenz lobte er den Kampfgeist, sich am Ende nicht zu ergeben und drückte seinen Stolz darüber aus. Auf der Busfahrt nach Hause begann die Fehleranalyse im Videostudium um sich auf die kommende Trainingswoche vorzubereiten. Da geht es erneut auswärts gegen die Mannschaft von LIT1912.